Unterricht in Basel und Umgebung

Einen Song begleiten, eine Basslinie selber erfinden, den Groove finden, improvisieren, Noten lesen, Akkordsymbole entziffern, eine Melodie streichen auf dem Kontrabass, Orchesterbegleitung, Skalen, Theorie, Timing, Odd-Meters, Stücke komponieren...

 

In unserem Unterricht bestimmst DU selbst, wohin die Reise geht. Ich kann Dir Helfer oder Wegführer sein. Vielleicht hast Du zum ersten Mal ein Instrument in der Hand, vielleicht spielst Du schon lange Bass, aber Du brauchst neue Inputs und Ideen. Oder Du hast konkrete Fragen und brauchst jemanden, der Dir hilft.

 

Das wichtigste ist und bleibt die Freude an der Musik. Deshalb werden wir spielerisch an die Musik herangehen. Ich kann Dich am Piano begleiten, oder wir grooven zusammen zu einem Play-Along. Musik, egal ob als Hobby oder Beruf, soll nie Stress bedeuten.

 

Am Besten, Du meldest Dich einfach einmal bei mir und wir besprechen alles weitere, schauen, ob wir miteinander arbeiten wollen. Der Unterricht findet bei mir in Kleinbasel statt, je nachdem kann ich auch zu Dir kommen. Eine Schnupperstunde ist natürlich unverbindlich und kostenlos!

 

(wyssmartin@hotmail.de)

 

 

...für Fortgeschrittene und Profis

Musik machen kann Stress verursachen. Ich kenne Musiker, die schon viele Jahre spielen, aber trotzdem verkrampft auf der Bühne stehen, es passieren Patzer, oder sie sind emotional total unbeteiligt.

 

Manchmal gehöre auch ich zu dieser Gruppe von Musikern. Es erfordert ungemein viel Ehrlichkeit, sich die eigenen Schwächen bewusst zu machen und sich einmal diejenigen Sachen vorzunehmen, die man zum Teil Jahrzehnte lang verdrängt hat. Ja, das kann richtig übel weh tun.

 

Man geht quasi jahrelang um das Hindernis herum, statt es aus dem Weg zu räumen. Aber spätestens auf der Bühne stolpert man dann darüber, weil man sich auf neue, unvorhersehbare Dinge konzentrieren muss.

 

 

"Kreativität" kontra "Organisation"

 

Aber daran kann man ja arbeiten! Wir haben es hier schlichtweg mit Hindernissen zu tun, die wir wegräumen können. Im Grunde müssen wir nur herausfinden, wie der Hemmschuh aussieht, wo er steckt, und wie man ihn wegkriegt.

 

Man kann sich im Grunde die Frage stellen: "Habe ich ein emotionales, ein mentales oder ein physisches Problem?"   (...oder: psychisch, geistig, materiell)

 

 

Zum Beispiel gibt es Leute, die sich überhaupt nicht organisieren können. Sie sind zwar super kreativ, haben tolle Ideen, gute Bühnenpräsenz, kriegen es aber gleichzeitig nicht auf die Reihe, pünktlich an eine Probe zu kommen, vergessen Termine oder haben eine unsaubere Technik. Ich gehöre wohl - ich muss es  zugeben - in diese Kategorie. Leute wie wir müssen lernen, die organisatorische Komponente in unser Leben zu integrieren. (Sorry, aber es geht nun mal nicht anders Leute...)

 

Das krasse Gegenteil wäre der top organisierte Typ, der alles perfekt beherrscht, sein Leben, sein Instrument, aber in der Live-Situation schläft der Zuhörer innerlich ein, weil emotional nichts herüber kommt. Dieser Mensch hat vielleicht keinen Zugang zu seiner emotionalen Quelle, oder er kann sich nicht "gehen lassen", er will immer alles kontrollieren und dadurch kommt er nicht in Fluss.

 

Das mag für manche jetzt plakativ klingen, ist aber ein gutes Modell, um eigene und Schwächen anderer zu erkennen.

 

Es gibt noch unzählige weitere Problemfelder und Hindernisse. Ich arbeite zur Zeit an einem Modell, das uns helfen soll, unsere Hemmnisse besser zu erkennen. Ich werde das Ding dann hier auf meiner Homepage veröffentlichen.

 

 

 

Unterrichtsphilosophie

Das wichtigste ist mir beim Unterrichten, dem Schüler zu mehr Selbständigkeit zu verhelfen. Wenn etwas nicht geht, finden wir eine Lösung zusammen, aber üben muss jeder selber. Da ich selber nicht so gerne Tonleitern und dergleichen übe, musste ich einen Weg finden, wie mir solche technische Dinge Spass machen. 

 

Üben - kann das überhaupt Spass machen?

 

Ich glaube, es gibt immer einen Weg, Schwierigkeiten auf anregende, spannende Art und Weise in das Leben zu integrieren und das gilt auch für das Üben. Die richtigen Methoden zu finden erfordert aber viel Fantasie, Mut und Willen. 

 

Mentales Üben

 

Je tiefer man sich auf dieses Thema einlässt, desto mehr Wege tun sich einem auf. Viele Bücher und Internetseiten wurden bereits darüber geschrieben. Besonders geholfen hat mir mentales Üben in jeder möglichen Form. Sobald man nämlich musikalische Abläufe einmal "begriffen" hat, das heisst, man kann sie innerlich hören, fühlen und durchdenken, lösen sich technische Probleme fast von alleine.

 

Dazu ein Zitat von Josef Hofmann:

"Make the mental tonal picture sharp; the fingers must and will obey it."

 


(Und das Beste ist: man kann immer und überall üben, auf dem Fahrrad im Zug beim Spazieren usw..)

 

 

hier gibt es eine Literaturliste mit hilfreichen Büchern und  hier ein paar Links.